III. Jährliche Kosten

Verglichen mit den meisten Ländern in Europa, ist es nicht teuer Eigentum in Spanien zu besitzen. Im wesentlichen sind folgende Ausgaben zu beachten:

A) Die jährliche Immobiliensteuer

Die “Impuestos sobre Bienes Inmuebles”, kurz IBI, genannt, ist mit der deutschen Grundsteuer vergleichbar. Sie beträgt in der Regel für ein durchschnittliches Haus zwischen 400 und 1.000 Euro pro Jahr. Diese Steuer fließt in die Gemeindekasse.

B) Steuer für Nichtresidenten mit Immobilienbesitz

Die Eigennutzung einer Immobilie ist steuerpflichtig. Vom aktuellen Katasterwert wird 1,1% berechnet, wenn der Katasterwert nach 1994 angepasst wurde. Ansonsten wird der Berechnungswert mit 2% errechnet, hiervon wiederum 24,75% Steuern.

Beispiel: Katasterwert Objekt 100.000€, Berechnungsbasis 1,1%, also 1.100€, davon 24,75% = 272,25€

Diese Steuer wurde in den vergangenen Jahren nur von wenigen Nichtresidenten mit Immobilienbesitz in Spanien gezahlt. Passiert ist wenig. Stand heute empfehlen wir unseren Kunden, diese Steuer zu zahlen. Empfänger ist die Spanische Zentralregierung.

C) Gemeindeabgaben

Es werden noch Abgaben für die Müllentsorgung “Tasa Municipal de recogida de basura” berechnet. Diese sind jedoch im Allgemeinen nicht hoch. So wird beispielsweise in Denia momentan nur 125 Euro berechnet.(Stand 2013)

D) Eigentümergemeinschaft

Falls Sie ein Immobilie in einer Gemeinschaftsanlage, einer so genannten Urbanisation, erworben haben, dann fallen noch Gemeinschaftskosten (Gastos de Comunidad) an. Die Kosten, die dafür erhoben werden sind unterschiedlich, je nach Wohnanlage und Größe des Objektes. In der Regel können Sie mit 60 bis 130 Euro im Monat rechnen. Hierin sind dann die Kosten für Pflege der Gemeinschaftsanlage einschließlich des Swimmingpools, Gebäudeversicherung, Aufzug, Strom- und Wasserverbrauch für die Gemeinschaft, sowie Verwaltungs- und Wartungskosten beinhaltet.

E) Gebäudeversicherung

Es empfiehlt sich ebenfalls eine Versicherung für das Gebäude abzuschließen. Eventuell können Sie auch noch eine Hausratversicherung beifügen.

F) Steuerliche und rechtliche Vertretung

Wir empfehlen unseren Kunden für Ihre spanischen steuerlichen und behördlichen Belange ein Beratungsbüro zu suchen, das Ihnen alle behördlichen Angelegenheiten abnimmt. Auf diese Art und Weise umgehen Sie sprachliche Schwierigkeiten und verpassen keine Zahlungstermine. Die Kosten hierfür sind in der Regel nicht hoch, sie variieren jedoch mit dem Beratungsumfang. Üblich sind zwischen 100 bis 150 Euro pro Jahr für eine “normale” Vertretung.

Weitere Kosten

Der Vollständigkeit halber soll hier noch erwähnt werden, dass Sie selbstverständlich noch mit den laufenden Ausgaben für den Strom, Wasser, Gas, Telefon, usw. rechnen müssen.

Eventuell werden Sie auch einen Garten- oder Poolpfleger beauftragen, der sich um Ihr Haus in Ihrer Abwesenheit kümmert.

III. Jährliche Kosten
Immobilienmakler in Altea, Costa Blanca
Verglichen mit den meisten Ländern in Europa, ist es nicht teuer Eigentum in Spanien zu besitzen. Im wesentlichen sind folgende Ausgaben zu beachten:
Clemens Hoffmann