Welche Gebühren, Steuern und Kosten beim Immobilienkauf anfallen

A) Kaufnebenkosten ohne Hypothek

Steuern

Der größte Kostenanteil ist die Steuer, die beim Kauf anfällt.

In Spanien liegt der Steuersatz in der Communidad Valenciana seit dem 1.8.2013 bei 10% (Impuesto sobre Transmisiones Patrimoniales, ITP) für gebrauchte Immobilien und 10% ( Impuesto sobre el  valor añadido, IVA) für Neubauten. Zusätzlich fällt bei Neubauten noch eine Beurkundungssteuer in Höhe von ca. 1% (Impuesto sobre Actos Jurídicos Documentados, AJD) an, so dass mit Notar und Grundbuchgebühren insgesamt ca. 11% Steuern auf den deklarierten Kaufpreis der Immobilie anfallen.

Als Grundlage für die Berechnung wird immer der im Notarvertrag (Escritura) angegebene Verkaufspreis verwendet.

Notarkosten

Die Preise hierfür sind unterschiedlich und hängen vom Wert der übertragenen Immobilie ab.

Hinweis: In Spanien bedarf ein Vertrag über Immobilien zwischen den Parteien (“Inter partes”) keiner beurkundung. Privatschriftliche Vereinbarung genügt. Im Grundbuch eingetragen werden aber nur Notarverträge, schon daher sollte also beurkundet werden. Formal ist aber ein privater Kaufvertrag gültig und jede Seite kann daraus klagen.

Einschreibung in das Grundbuch (Registro de propiedad)

Je nach Wert des Objektes kann man hierfür ungefähr mit 300 bis 700 Euro rechnen.

Bearbeitungsgebühren für Umschreibung

Für die Um- und Einschreibung sowie Bearbeitung aller Verträge (Stadt, Wasser, Gas, Strom, Telefon, Gemeinschaftskosten, usw.) kann auch eine Gebühr anfallen. Bei manchen Immobilienmaklern ist dieser Service mit inbegriffen und somit kostenfrei. Real Estate Altea erledigt nach notarieller Übertragung die Ummeldung aller Verträge kostenfrei.

Erstanschlussgebühren

Bei Neubauten kommen noch einmalige Gebühren für den Erstanschluss von Strom, Wasser und Gas dazu. Dazu wird eine sogenannte Cedula de Habitabilidad benötigt. Diese wird vom Architekten erstellt.

Zusammenfassung

Zusammenfassend kann man, von zumeist 10,5% bis 11,5% von der Höhe des in der Escritura deklarierten Verkaufspreises ausgehen. Allgemein kann man immer von dem Immobilienpreis + 11% Kaufnebenkosten ausgehen.

B) Zusätzliche Kosten im Falle einer Hypothek

Für den Erhalt und die Eintragung einer Hypothek fallen folgende Kosten für den Käufer an:

Bankschätzung

Zunächst einmal muss die Immobilie geschätzt werden.
Die Kosten liegen je nach Objekt zwischen 250 bis 600 Euro.

Bankgebühren

Für den Erhalt der Hypothek berechnet die Bank in der Regel eine Bearbeitungsgebühr von 0,5 bis 1,5% der Kreditsumme.

Steuer

In Spanien unterliegen Hypotheken einer Steuer. Sie variiert mit dem Hypothekenbetrag und beträgt etwas mehr als 1% der Hypothekensumme. Genau genommen ist es 1% des Hypothekenbetrages plus der Haftungssumme.

Notarkosten

Der Hypothekenvertrag wird vor einem Notar unterschrieben, so dass Notargebühren anfallen.

Einschreibung in das Grundbuch

Die Hypothek der Bank wird in das Grundbuch der Immobilie eingetragen. Die Eintragung ist gebührenpflichtig.

Versicherungen

Die Bank wird von Ihnen den Abschluss einer Gebäudeversicherung verlangen für die Immobilie, die Sie erwerben möchten. Denn nur auf diese Weise ist auch der Werterhalt der Immobilie für die Bank gesichert.

Die meisten Banken akzeptieren hierbei nur ein Versicherungsgesellschaft, mit der sie zusammen arbeiten. Außerdem verlangen die Banken häufig – insbesondere bei höheren Kreditsummen – zusätzlich den Abschluss einer Risikolebensversicherung. Die jeweiligen Kosten hierfür können stark variieren je nach dem Wert, der Lage und dem Alter der Immobilie und des Käufers, sowie der persönlichen Situation.

Zusammenfassung

Sie können für die Hypothekensteuer, sowie die Notar-, und Registerkosten insgesamt mit circa 2 bis 3% auf die Hypothekensumme rechnen. Zusätzlich zur Bearbeitungsgebühr der Bank. Alles zusammen ergeben sich Zusatzkosten für die Kreditaufnahme von 3 bis 4,5% des Darlehensbetrags.

Falls Sie weitere Fragen haben stehen wir Ihnen gerne persönlich Rede und Antwort. Bitte kontaktieren Sie uns unverbindlich.

I. Immobilienkauf in ES
Immobilienmakler in Altea, Costa Blanca
In Spanien liegt der Steuersatz in der Communidad Valenciana seit dem 1.8.2013 bei 10% (Impuesto sobre Transmisiones Patrimoniales, ITP) für gebrauchte Immobilien und 10% ( Impuesto sobre el valor añadido, IVA) für Neubauten. Zusätzlich fällt bei Neubauten noch eine Beurkundungssteuer in Höhe von ca. 1% (Impuesto sobre Actos Jurídicos Documentados, AJD) an, so dass mit Notar und Grundbuchgebühren insgesamt ca. 11% Steuern auf den deklarierten Kaufpreis der Immobilie anfallen.
Clemens Hoffmann